Keine Zusammenarbeit mit der AfD in Offenburg!

Taras Maygutiak rückt in den Offenburger Gemeinderat nach. Die eigentlich gewählte Michaela Junker, seine Lebensgefährtin, will das Amt nicht annehmen. Nach ihrer Wahl sagte sie: „Ich bin völlig baff über meine Wahl. Leider hat sich meine Arbeit als Rechtsanwältin in letzter Zeit so stark entwickelt, dass ich die Wahl gar nicht annehmen kann.“ Wer kann auch ahnen, dass man bei einer Wahl gewählt werden kann?

Nun rückt also ihr Mann nach. Maygutiak sagt selbst, dass er sich im Moment in Gesprächen mit anderen Fraktionen befindet. Er spricht also mit anderen Fraktionen, ob er dort mitarbeiten kann oder ob er als Einzelkämpfer im Gemeinderat tätig werden muss. Das ist sein gutes Recht. Erschreckend finde ich, dass es wohl Fraktionen gibt, die offensichtlich mit ihm reden. Denn mit Rechtspopulisten arbeitet man nicht zusammen. Und eigentlich kann das sogar die CDU. So hat sie damals, als die Republikaner im Baden-Württembergischen Landtag saßen, nicht mit denen kooperiert und Volker Kauder sagte dieser Tage, dass er mit der AfD nicht gemeinsam im Fernsehen auftreten möchte. Gut so!

Das sollte keine Fraktion im Gemeinderat von Offenburg aufweichen. So ist Maygutiak nicht nur Beisitzer im Kreisvorstand der AfD in der Ortenau, sondern auch regelmäßiger Autor der rechtskonservativen Jungen Freiheit, auch wenn er sonst eher für die Lokalpresse im Ortenaukreis arbeitet.

Zum Anderen ist er aber auch Mitbegründer der Patriotischen Plattform, ein „Flügel“ um AfD-Mitglieder und Sympathisant*innen, der sich „gegen die Herausbildung einer multikulturellen Gesellschaft“ stellt und „massenhafte Einwanderung in die Sozialsysteme“ beklagt. Deshalb kann man den Fraktionen im Gemeinderat nur raten: Ignoriert die AfD und arbeitet für ein buntes und solidarisches Offenburg, welches seiner Stellung als Stadt im Herzen Europas gerecht wird!

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  1. Autor

    Was du hier für einen Schwachsinn verzapfen tust. Da kann man nur noch den Kopf schütteln und drüber lachen. Wetten, dass die CDU dcoh mit der AFD in Talkshows zu sehen sein wird? Die ändern nämlich ihre Meinung wie die Fähnchen im Wind!
    Kauder die erbärmliche Wurst verkauft sogar seinen eigenen Bruder um erfolgreich zu sein – soviel zu christlichen Werten. ERBÄRMLICH

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  2. Volker Rotter

    Na huch, ist der Norbert jetzt nicht mehr bei den Piraten? Das riecht aber nach Opportunismus. Ansonsten inhaltlich volle Zustimmung: Wer gegen die massenhafte Einwanderung ist, muss ja echt übel drauf sein. Wir wissen doch alle, ohnen Einwanderung geht gar nichts mehr. Auch Norbert hat natürlich keine Kinder. Ich finde, wir sollten den Afrikaner Flüge bezahlen, damit sie es leichter mit der Einwanderung haben. Die Ortenau kann locker 50.000 Schwarzafrikaner aufnehmen. Die wohnen dann alle bei Norbert in Kehl-Bodersweier.

    Kommentar des Autors: Wissen Sie, was das Lustige (für geringe negative Werte von ‚lustig‘) ist: Immer, wenn ich einen AfDler oder die AfD als „rechts“ bezeichne, zeigt er, dass ich Recht habe, indem er sich ebenso äußert, wie ich es kritisiere. Mit 24 keine Kinder zu haben, finde ich im 21 Jhd. nicht ganz so schlimm. Das in Ihrem Weltbild ich mit 20 schon verheiratet gehöre, verwundert mich hingegen nicht.
    Der Vorschlag mit dem Flügen ist gar noch so dumm. Aber leider auf einer Ebenen klug, die Ihnen verborgen bleibt. Schade eigentlich, aber mit der Gemeinschaftsschule wird das ja bei zukünftigen Generationen besser. Wünschen Sie uns Glück!

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