Hense kritisiert Wolf-Bejagungsvorschlag der Jungen Union

Die Junge Union im Ortenaukreis forderte nach dem Fund eines toten Wolfes die Bejagung zukünftiger Tiere.

„Die Vorsitzende der Jungen Union, Madlinge Gund, zeigt hier in mehrerer Hinsicht erschreckende Ahnungslosigkeit“, so Norbert Hense, Landtagskandidat im Wahlkreis Kehl und Sprecher der Grünen Jugend Ortenau. „Der Wolf ist in Deutschland und Europa durchzahlreiche Abkommen und Rechtsvorschriften geschützt. Frau Gund sind diese Grundlagen wohl gänzlich unbekannt.“

Auch kritisierte Hense, dass die Junge Union hier ohne Not Ängste schürt und Zerrbilder aufbaut, statt das Thema Wiederansiedelung des Wolfs mit der gebotenen Sachlich- und Gründlichkeit zu bearbeiten.

Die Grün-Rote Landesregierung habe mit dem Handlungsleitfaden Wolf bereits alle wichtigen Fragen beantwortet. „Ich empfehle Frau Gund die Lektüre, um ihre Wissenslücken zu schließen“, so Hense abschließend.

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