Hense lobt Solidarität mit Flüchtlingen

Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsunterbringung im Hotel Bel Air in Sasbachwalden und der geplanten Unterkunft im ehemaligen Motel in Willstätt-Sand zeigte sich Norbert Hense, Landtagskandidat der Grünen im Wahlkreis Kehl/Achern/Oberkirch vom Engagement und der Hilfsbereitschaft der Menschen beeindruckt und dankte allen Helferinnen und Helfern.

„Es ist schön zu sehen, wie groß die Solidarität mit den Flüchtlingen ist“, sagte Hense. „Ich bin froh Teil einer Gesellschaft zu sein, die zusammensteht und unkompliziert Hilfsbedürftigen unter die Arme greift.“

Was die Integration und Betreuung der Flüchtlinge angeht ist Hense optimistisch. Natürlich sei diese, gerade für kleine Gemeinden, ein Kraftakt und Herausforderung, aber eine die zu meistern sei. „Die Vereinslandschaft ist sehr breit gefächert. Mit Sport-, Musik- und zahlreichen anderen Vereinen gibt es unzählige Angebote, die man den Flüchtlingen machen könne. „Wir haben in der Ortenau viel zu bieten. Dies müssen wir nun kommunizieren und die Menschen zügig in unsere Gesellschaft eingliedern. So lernen sie auch noch schneller die Sprache. Gerade wenn sie regelmäßigen Kontakt zu Deutschen haben und ein gemeinsames Hobby teilen.“

Hense sprach sich außerdem gegen die Erweiterung der sicheren Herkunftsstaaten aus. „Das unsägliche Spiel ‚guter Flüchtling aus Syrien’ und ‚böser Flüchtling vom Balkan‘ muss gestoppt werden“, fordert der Grüne. Man könne nicht einfach ein Land als „sicher“ deklarieren und die berechtigten Fluchtgründe, gerade von Minderheiten wie Sinti und Roma sowie queeren Menschen, wegdiskutieren.

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