Hense kritisiert Grenzkontrollen

Norbert Hense, Landtagskandidat der Grünen im Wahlkreis Kehl/Achern/Oberkirch kritisiert die Grenzkontrollen zu Frankreich an der Europabrücke zwischen Straßburg und Kehl.

„Statt aktiv gegen Fluchtursachen vorzugehen und legale Fluchtwege zu ermöglichen wird hier die Idee eines freien Europas mit Füßen getreten“, kritisiert Hense das Vorgehen. „Anstatt den Menschen zu helfen fallen dieser Regierung nur Asylverschärfungen ein. Nun folgt ein weiterer Kniefall vor der CSU und ‚besorgten Bürgern‘.“

Hense ist auch irritiert, dass die Bundesregierung bisher noch keinen Gipfel in Europa zur Lösung dieser Aufgabe forciert hat: „Dieser Bundesregierung scheinen Banken offenbar wichtiger als Menschen!“

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  1. Kommunist ML

    Vielleicht kann der Herr Gutmensch ja mal erklären wie wir hier millionen von Flüchtlingen aufnehmen können. Bei der Masse gibts dann keine Integration, Arbeitsplätze, Sprachkurse mehr sondern irgendwo Unterbringung im Zeltlager, im Winder auf Jahre hinaus.

    Also wie soll das funktionieren mit der Multi Kulti Gesellschaft ??? Unter diesen Umständen wird das doch alles ganz gewaltig schief gehen genau wie in Frankreich, mit Gettos und Banlieus mit 70% Arbeitslosigkeit und allen drum und drann.

    Wenn dann muss Zuwanderung so planwirtschaftlich gehandhabt werden das eine Integration möglich ist und das geht nicht solange die Grenzen für alle unkontrolliert offen stehen sondern nur durch vollständige staatliche Planung und Koordinierung sämtlichen Grenzverkehrs.

    Kommentar des Autors: Zunächst mal heiße ich Norbert Hense, nicht Norbert Gutmensch. Zum Wort „Gutmensch“ nur soviel: http://www.welt.de/kultur/article138678946/Wer-Gutmensch-sagt-verdient-sich-seinen-Shitstorm.html

    Wieviele Menschen wir aufnehmen können und müssen, wird sich zeigen. Aber Deutschland ist bei weitem nicht das Land, das pro Kopf die meisten Flüchtlinge aufnimmt. Und die Menschen sind ja da und sie haben auch einen Grund zu fliehen. Und den gilt es zu akzeptieren. Das Asylrecht ist ein Menschenrecht, das für jeden ohne wenn und aber gilt!

    Sie haben natürlich Recht, dass es Schwierig ist Kapazitäten zu schaffen und das wir auch gucken müssen, dass wir diese Menschen integrieren können. Das ist nicht einfach, aber das behauptet auch niemand. Ich denke nicht, dass wir den Fehler machen, dass sie Wohngebiete bilden in denen Menschen leben (müssen), die die Gesellschaft traurigerweise vergessen hat. Darauf sollten wir großen Wert legen.

    Das ist eine große Herausforderung und wir brauchen mehrere Aspekte um sie zu meistern:
    – Europäische Solidarität. Jedes Land muss, gemessen nach Einwohnerzahl/Wirtschaftskraft Menschen bei sich aufnehmen. Europäische Solidarität heißt auch, dass das Dublin II-Abkommen geändert werden muss. Wir dürfen Länder an den Grenzen zu den Krisenherden dieser Welt nicht allein mit der Aufgabe lassen.
    – Entwicklungshilfepolitik, die ihren Namen verdient. Das Geld muss wirklich vor Ort ankommen (und nicht über deutsche Unternehmen wieder zurück in unser Land) und wir müssen uns an die Millenium-Ziele halten.
    – Klimapolitik. Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, werden fruchtbare Böden immer rarer und Menschen werden, weil ihre Existenz nicht mehr gesicher ist, sich auf den Weg machen.
    – Handelspolitik. Es kann nicht sein, dass unsere Produkte so spottbillig subventioniert werden, dass sie den Markt in anderen Ländern kaputt machen und den Menschen dort ihre Existenz zerstören.

    Man könnte diese Liste sicher noch weiter ergänzen. Die Fluchtursachen etc. sind sehr komplex. Aber nur weil es ein schwieriger Weg ist, dürfen wir uns nicht hinstellen und Menschen in Not abweisen!

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