Hense für mehr Polizei und Prävention

Der Landtagskandidat der Grünen für den Wahlkreis Kehl/Achern/Oberkirch unterstützt die Forderung nach mehr Polizeibeamten für das Revier in Kehl. Es sei notwendig, dass es genügend Beamte gäbe, um die Aufgaben zügig und gewissenhaft zu erledigen.

„Bereits bei meinem Gespräch mit Oberbürgermeister Toni Vetrano Anfang Juli habe ich dem Oberbürgermeister mitgeteilt, dass ich seine Einschätzung teile, dass es mehr Stellen beim Kehler Polizeirevier braucht“, erklärt Hense. Dass die Großstadt Straßburg keine Berücksichtigung bei den Stellenplänen findet ist für Hense unverständlich.

Umso heuchlerischer findet Hense daher die Position des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag Hans-Ulrich Rülke. Dieser forderte, dass die Landesregierung 1000 Polizisten einstellen sollte. „Rülke verschweigt, dass es die CDU/FDP-Vorgängerregierung war, die diese 1000 Stellen gestrichen hat“, schimpft Hense. „Erst Streichen und dann kritisieren, dass Stellen fehlen, finden selbst die Polizeigewerkschaften frech.“

Hense machte jedoch auch deutlich, dass es auch gute Präventionsprogramme brauche. „Lediglich das Schreien nach mehr Gesetzen und Polizisten löst die Probleme nicht“, ist er überzeugt. Wichtig sei daher auch, dass vor allem Jugendliche eine faire Chance in der Schule bekommen, um nach dieser auch einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Er appelliert daher auch an Unternehmen „schwierige“ Jugendliche nicht gleich abzuschreiben. „Oftmals schlummern auch in diesen Talente, die gebraucht werden. Und: Noten sind auch nicht immer alles“, so Hense abschließend.

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