Hense will für mehr Transparenz kämpfen

Der Landtagskandidat der Grünen im Wahlkreis Kehl/Achern/Oberkirch, Norbert Hense, will sich im Landtag für mehr Transparenz einsetzen. Die Nebentätigkeiten und vor allem -einkünfte müssten auf „den Cent genau“ veröffentlich werden.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht darauf zu wissen, wie viel die Abgeordneten neben ihrem Mandat verdienen“, erklärt Hense seinen Vorstoß. Er stelle fest, dass sich zunehmend Menschen von der Politik abwenden. Geheimniskrämerei, wie die des CDU-Landtagsabgeordneten Willi Stächele, sei geeignet Vorurteile gegenüber Politikern zu nähren.

Hense selbst, sollte er in den Landtag gewählt werden, will seinen Finanzen offenlegen: „Ich werde jede Nebentätigkeit klar angeben und auf den Cent genau veröffentlichen, welche finanziellen Vorteile ich daraus hatte“, so Hense. „Das bin ich den Menschen der Region schuldig, damit sie sich ein klares Bild meiner parlamentarischen Arbeit machen können.“

Auch Treffen mit Lobbyisten will er transparent machen. Daher freut er sich, dass die Grünen auf ihrem Parteitag am Wochenende in Reutlingen auch beschlossen haben ein Lobbyregister im Landtag einzuführen.

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