Wahlkampfstart in Kehl und Oberkirch

Ich habe meinen Wahlkampf gestartet. Zunächst gab es einen Bürgerabend in Offenburg. Dort haben wir einige Gästen von unseren Zielen berichtet.

Dienstag ging es sofort weiter mit einen Infostand in Kehl. Es ergaben sich durchaus einige interessante und gute Gespräche. Aber es gab auch einige komische Dinge. So kam einmal ein Jude auf mich zu, zeigte auf den Marktplatz und sagte: „Dort stand die Synagoge. Dort haben sie meine Mutter umgebracht. Ich wähle keine Deutschen mehr.“ Das er mich für Taten, für die selbst meine Großeltern zu jung waren, in Sippenhaft nahm, erschrak mich so sehr, das ich darauf gar nichts sinnvolles erwiedern konnte.
Ein andernmal kam ein Rumäne auf mich zu und wollte wissen, ob sein Amtsgerichts Kehl-Urteilsspruch gut oder schlecht war. Ich übersetzte ihm in schlechtem Mischmasch aus Englisch, Französisch und Deutsch, dass er freigesprochen wurde :).

Kontrastprogramm waren gute Gespräche. Sehr gut in Erinnerung blieb ein Vater der verzweifelt versucht seine Kinder zum Wählen zu animieren. Ich hoffe das PIRATEN-Material hilft :).

Am heutige Donnerstag dann die nächste Station. Diesmal Oberkirch. Schwach frequentiert fror ich mir in Oberkirch, bei einem Infostand, den Arsch ab. Immerhin stand ich in Sichtweite der Hauptstraße, sodass die durchfahrenden Fahrzeuge mich durchaus ebenfalls wahrnehmen konnten.

Insgesamt bin ich mit dem Wahlkampfstart zufrieden :D.

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