Damit die Erinnerung nicht verblasst

Heute war ich in Kehl unterwegs und habe Stolpersteine geputzt. Ich hatte mir das schon das ganze Jahr über vorgenommen es am 9. November (Reichspogromnacht) zu tun. Denn gerade an diesem Tag fand ich es einen wichtigen Anlass dafür zu Sorgen, dass die Erinnerung wach bleibt. Heute ging ich also, bewaffnet mit einigen Lumpen und Metall-Politur, durch die Kehler Innenstadt. (mehr …)

„Kehl ist hässlich!“

Diese und weitere Floskeln, ja zuweilen auch regelrechte Beschimpfungen, hört man über unsere Stadt. Zuletzt machte sich der Unmut an einem Post der Kehler Zeitung auf Facebook Luft. Der Hintergrund: Das Französische „Bienvenue“ stand auf dem Schild über dem deutschen „Herzlich Willkommen“. Dass dies vermutlich Platzgründe hatte wurde gar nicht diskutiert. Man war sich sofort sicher: Man kann sich als Deutscher in Kehl nicht mehr heimisch fühlen. (mehr …)