Weltfrauentag: „Wir brauchen endlich eine Landtagspräsidentin!“

Zum Internationalen Frauentag fordert der Landtagskandidat für den Wahlkreis Kehl/Achern/Oberkirch, Norbert Hense, dass der nächste Landtag von einer Frau geleitet und nach außen vertreten wird: „Wir brauchen endlich eine Landtagspräsidentin!“

Seit 1952 stellt die CDU, als größte Fraktion, den Präsidenten des Landtages. Dabei wurde das Amt immer von einem Mann besetzt. „Die CDU hatte in der ablaufenden Legislatur die Chance dieses Amt, nach Guido Wolf, mit einer Frau zu besetzen“, erklärt Hense. „Die Chance hat die CDU nicht genutzt und gezeigt, dass sie noch immer nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist.“

Da nützen, laut Hense, auch keine parteiinterne Programme wie „Frauen im Fokus“. Diese blieben ein Feigenblatt, wenn die CDU nicht bereit sei auch wirklich Frauen für politische Ämter zu nominieren. Auch der Frauenanteil der CDU-Kandidat*innen zur Landtagswahl spricht Bände. Lediglich 15 von 70 Kandidat*innen sind Frauen. Das sind nichtmal ein Viertel der Kandidaturen der CDU.

Hense kündigte an sich als Abgeordneter dafür zu engagieren, dass das Amt des Landtagspräsidenten in der nächsten Legislaturperiode von einer Frau ausgeübt wird: „Da wir Grünen gute Chancen haben die größte Fraktion im Landtag zu stellen, zeigen wir der CDU gerne, wie man Frauen wirklich fördert!“ Auch das Landtagswahlrecht möchte er ändern. Es sei ein Unding, dass in 14 von 70 Wahlkreisen nichtmal eine Frau auf dem Stimmzettel steht und wählbar ist.

Warum ich mit der AfD auf Podien sitzen werde

Meine Position zu Podiumsdiskussionen mit der AfD war lange Zeit klar: Man sollte nicht teilnehmen und diese Partei dadurch nicht aufwerten. Man sollte sie ignorieren und deutlich zeigen, dass sie keine normale weitere Partei ist, über deren Themen man sich streiten könne, sondern, dass sie eine faschistische Partei ist, die gegen alles kämpft, für das wir Grüne stehen: Freiheit, Demokratie und Pluralität. (mehr …)

Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl besucht Willstätt

Am 19. Januar folgte die grüne Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl der Einladung des Landtagskandidaten für den Wahlkreis Kehl/Achern/Oberkirch, Norbert Hense, und besuchte Willstätt. Auf dem Programm stand der Besuch der Firma Leclanché in Willstätt, welche Stromspeicher herstellt, sowie ein Diskussionsabend unter dem Motto „Nach dem Klimagipfel in Paris: Wie schaffen wir die Energiewende?“ (mehr …)

Damit die Erinnerung nicht verblasst

Heute war ich in Kehl unterwegs und habe Stolpersteine geputzt. Ich hatte mir das schon das ganze Jahr über vorgenommen es am 9. November (Reichspogromnacht) zu tun. Denn gerade an diesem Tag fand ich es einen wichtigen Anlass dafür zu Sorgen, dass die Erinnerung wach bleibt. Heute ging ich also, bewaffnet mit einigen Lumpen und Metall-Politur, durch die Kehler Innenstadt. (mehr …)